Über uns

Die Arbeitsgemeinschaft für Schweizer Krebszentren (AGSKZ) ist ein Verein, dessen Mitglieder zertifizierte Krebszentren der Schweiz sind. Nähere Informationen zur AGSKZ erfahren Sie im Interview mit dem Vereinspräsidenten, Dr. med. Clemens Caspar, Chefarzt Zentrum Onkologie/Hämatologie Kantonsspital Baden (KSB) und Leiter Tumorzentrum KSB.
 

Wann wurde die AGSKZ gegründet und mit welchem Ziel?
Dr. med. Clemens Caspar: Die AGSKZ wurde Mitte 2018 gegründet mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Schweizer Krebszentren zu fördern und die Qualität der onkologischen Versorgung in der Schweiz kontinuierlich zu verbessern. Der Verein entwickelt dazu entsprechende Projekte und Plattformen, vertritt die Interessen der Zentren und kooperiert mit anderen Organisationen im Bereich der Onkologie.

Wozu braucht es die AGSKZ?
CC: Der Verein vertritt die Interessen der Krebszentren, Ihrer Mitarbeiter und Patienten im nationalen und internationalen Umfeld. Keine andere Organisation in der Schweiz nimmt diese Rolle wahr. Damit schliesst die AGSKZ eine Lücke, die aufgrund der Zentrumsbildung und des Wettbewerbs in den letzten Jahren entstanden ist.

Ist die AGSKZ unabhängig?
CC: Ja, die AGSKZ ist sowohl von politischen als auch von kommerziellen Interessen unabhängig und finanziert sich ausschliesslich selbst über Mitgliederbeiträge.

Wer ist Mitglied bei der AGSKZ?
CC: Aktuell sind acht Schweizer Spitäler mit ihren zertifizierte Krebszentren/Organzentren Mitglied bei der AGSKZ. Weitere sieben Spitäler sind als assoziierte Mitglieder angeschlossen.

Wer leitet die AGSKZ?
CC: Die Mitgliederversammlung wählt einen Vorstand, der die aktuellen Projekte bearbeitet. Unterstützt wird der Vorstand durch eine Geschäftsleitung.

Mit wem arbeitet die AGSKZ zusammen?
CC: Die AGSKZ erfüllt seine Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Bereich der Onkologie. So ist der Verein z.B. in regelmässigem Austausch mit der Projektleitung der Nationalen Strategie Krebs (NSK) und unterstützt dadurch die verschiedenen Arbeitsgruppen bei der Umsetzung des Nationalen Krebsplanes. Weiter anerkennt die AGSKZ die zentrale Rolle der SAKK in der akademischen Krebsforschung in der Schweiz und unterstützt die SAKK in ihrer Forschungstätigkeit. Die AGSKZ arbeitet zudem mit der Deutschen Krebsgesellschaft zusammen. Hier geht es primär darum, die Interessen der Schweizer Krebszentren zu vertreten, insbesondere hinsichtlich der Berücksichtigung von Besonderheiten des Schweizer Gesundheitssystems.